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Low-Noise Gleitdruckdampfblasverfahren

Das "Low-Noise"-Gleitdruckdampfblasverfahren bezeichnet ein Verfahren, in dem ein kontinuierlicher Dampfstoß ausgegeben wird. Dieser soll den Massenstaudruck bzw. das Wirbelschichtpotential maximieren. Dafür werden mittels Dampfstrahl grobe anhängende Teile und lose Rückstände aus dem Rohrsystem in der Anlage entfernt.

Um die benötigten hohen Dampfgeschwindigkeiten zu erhalten, wird Niederdruckdampf unter entsprechend hohen spezifischen Volumen verwendet.

Einspritzungen in temporären Rohrsystemen kühlen den Dampf ab und reduzieren die Dampfgeschwindigkeit. Dadurch wird die Geräuschentwicklung erheblich reduziert. Feste Partikel und überschüssiges Einspritzwasser werden über Abscheider aufgenommen.

Die Reinigungskraft des Dampfblasens wird überwacht, indem ein ferngesteuerter, mit Druckluft betriebener, polierter Ausblasespiegel aus Metall in den kontinuierlich fließenden Dampfstrom eingeführt wird. Die im Dampfstrom gelösten Partikel schlagen dann auf dem Ausblasespiegel ein. Über die Menge und Art der Einschlagungen kann man sehen, wie weit der Reinigungszustand fortgeschritten ist. Das Dampfblasen wird so lange fortgeführt, bis der Ausblasespiegel die geringstmögliche Anzahl von Einschlägen zeigt.